Die Studie zur Konfirmandenarbeit wurde 2007/08 zum ersten Mal durchgeführt und lieferte damit auch erstmals ein empirisches Bild der Konfirmandenarbeit in Deutschland. Dabei wurden nicht nur die Konfirmanden, sondern auch die Pfarrerinnen und Pfarrer sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter befragt, um ein möglichst umfassendes Bild der Konfirmandenarbeit zu gewinnen.

Die zweite Studie (Start in 2012/2013) zielte darüber hinaus auf einen Einblick in die längerfristigen Wirkungen der Konfirmandenarbeit, besonders hinsichtlich des freiwilligen Engagements (z.B. als Teamerinnen und Teamer in der Konfirmandenarbeit), die auch für das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Konfirmandenarbeit bzw. Kirche bedeutsam sind. Im weitesten Sinne stand damit auch die Frage nach den Wirkungen der Konfirmandenarbeit auf die Kirchenbindung und die Engagement-Entscheidungen Jugendlicher zur Debatte. Eine Untersuchung zum Ehrenamt bei jungen Erwachsenen und dessen Bezügen zur Konfirmandenarbeit schloss sich an.

Beide Studien dienten der Dokumentation, Unterstützung und kritischen Begleitung des Übergangs vom Konfirmandenunterricht zur Konfirmandenarbeit.