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Projektübersicht

Das Projekt i-konf zielt auf die Entwicklung und schrittweise Implementierung eines kostenfreien digitalen Feedbacktools für die Konfirmandenarbeit. Integriert in das Projekt ist eine dritte Studie für Konfirmandenarbeit, die auf Ebene der Landeskirchen, der EKD und der beteiligten europäischen Kirchen repräsentativ ist.

I-konf ermöglicht eine feedbackgestützte Qualitätsentwicklung: Es geht darum, die Qualität von Konfirmandenarbeit besser zu verstehen, in der Absicht, diese zu entwickeln.

Dafür wurde ein digitales, multifunktionales Feedback-Tool entwickelt, das kostenfrei genutzt werden und auf mehreren Ebenen zu einer subjektorientierten Qualitätsentwicklung der Konfirmandenarbeit beitragen kann:

  • Konfirmandinnen und Konfirmanden können unkompliziert über ihr Handy Feedback zu ihren Erfahrungen während der Konfirmandenarbeit geben.
  • Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende können sich ohne aufwändiges, händisches Auswerten von Feedbackbögen sowie ohne forschungsmethodisches Fachwissen einen Eindruck über die Rückmeldungen der Konfirmandinnen und Konfirmanden verschaffen und im Sinne einer Selbstevaluation Schlussfolgerungen für eine weitere Optimierung der eigenen Praxis vor Ort ziehen.
  • Die Daten werden auf lokaler und regionale Ebene ausgewertet. Dadurch wird i-konf zu einem Instrument, das zur Gemeinde- und Kirchenentwicklung eingesetzt werden kann und Konfirmandenarbeit auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene vernetzt und voranbringt.

Durch die Implementierung von i-konf werden wissenschaftliche Daten generiert, die für eine dritte empirische Studie zur Konfirmandenarbeit (2021/2022) genutzt werden. Hier wird deutlich: Das Projekt baut auf Erfahrungen der nationalen und internationalen Studien zur Konfirmandenarbeit auf, die 2007-2018 von der Universität Tübingen aus koordiniert wurden. 

Das internationale Forschungsprojekt wird gemeinsam getragen von Forschungsteams und Kirchen in Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Norwegen, Österreich, Polen, Schweden, Schweiz und Ungarn.

Die Leitung des deutschen und die Koordination des internationalen Projektes liegen kooperativ und arbeitsbeteilig bei Prof. Dr. Wolfgang Ilg (Evangelische Hochschule Ludwigsburg) und Prof. Dr. Henrik Simojoki (Humboldt-Universität zu Berlin). Auch Prof. Dr. Friedrich Schweitzer (Universität Tübingen), Projektleiter der vorangegangenen Studien, wirkt am Prozess mit. Wissenschaftliche Koordinatorin ist Manuela Hees (Evangelische Hochschule Ludwigsburg).

Finanziert wird das Projekt anteilig durch die beteiligten europäischen Kirchen bzw. deutschen Landeskirchen – letztere gemeinsam mit dem Comenius Institut und der Evangelischen Kirche in Deutschland.